Reisetermine 2020:

21. Oktober - 1. November

 

Reisekosten: ab 1635,-€ p.P.

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Reise nach Usbekistan

Die poetische Geschichte der Seidenstarsse ist ein Versprechen an der märchenhaften Welt von 1001 Nacht. Sie erinnern an endlose, mit Schätzen beladene Karawanen und an orientalische Bazare mit kostbaren Seidenstoffen und Schmuck, an Geschmack von süßen Trauben und Melonen, an das Aroma von duftenden Rosen und exotischen Gewürzen, an blümige Schriften und alte Bücher, an verspielte Märchen, erzählt unter dem freien Himmel im Jurtenlager, an farbenprächtige Minarette und an schneegleiche Baumwollefelder, an lebhafte rhythmische Musik, die zum Tanzen ruft.

 

Wir werden die Tiefe der Geschichte ergründen, uns mit der Weite der Wüste vertraut machen und spektakuläre Kunstschätze entdecken. Doch nicht nur die vergangenen Epochen sollen Gegenstand unserer Reise sein, sondern auch das heutige Zentralasien.

 

Wir werden faszinierende, gastfreundliche Menschen, die uns in ihre alten Traditionen einführen, die auch heute weiter gelebt werden. Usbekistan war die Kreuzung der alten Kulturen, eine Achse auf dem Weg zwischen Europa, Asien und Arabien, eine frühe Version der heutigen Globalisierung. Es waren aber nicht nur die grausamen Kriege, sondern auch friedlicher Handel und künstlerischer Austausch, welche hier eine Vermischung der verschiedenen Kulturen ermöglichten.

 

Als einziges der Länder Zentralasiens blieb Usbekistan nicht im Nomadentum verwurzelt. Ab dem 11. Jh. hat sich auf seinem Territorium eine Hochkultur entwickelt. Entlang der Seidenstraße, die sowohl fernöstliche als auch Einflüsse aus dem Westen in das Land brachte, entstanden hier Kulturgüter, die auf einzigartige Weise diese Gegensätze zu einer Synthese verbanden, einen Dialog zwischen Ost und West darstellten.

Wir werden am Leben der Einheimischen teilhaben – wie alltägliche U-bahn Fahrten „miterleben“ und die Zubereitung des Nationalgerichts Plov erlernen. Jünge Künstler werden uns in Taschkent ihre Ateliers zeigen und wir werden Gelegenheit haben, mit ihnen über die aktuelle Lage in ihre Heimat sprechen können. Wir treffen bekannte Kunsthistoriker die uns Zusammenhänge von Kunstwege in Uzbekistan beschreiben; wir sind in mehrere Familien zum Abendessen eingeladen: vom prachtvollen Herrenhaus aus den 17. Jh bis zum gastfreundlichen Winzer in Samarkand. Wir werden die Handwerker bei ihre Meisterleistungen unter der Schulter blicken und die moderne Fotogallerie besuchen. Auch wollen wir uns in den modernen Lokalen der Städte unter das Volk mischen, um dort etwas vom Identitätsprozess Usbekistans im Spannungsfeld zwischen alten Traditionen, dem Erbe der Sowjetunion und dem Aufbruch in eine globalisierte Moderne zu verstehen. 

Wir freuen uns auf eine gemeinsame Entdeckungsreise!